Samstag, 15. Juni 2019

Blickpunkte --- Aktuelles --- InterReligiöse Bibliothek (IRB) --- Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A) seit 1990


ALLE RELIGIONEN BEDÜRFEN EINANDER,
NICHT NUR IN IHREN GEMEINSAMKEITEN,
SONDERN GERADE AUCH IN IHREN UNTERSCHIEDEN,
DURCH DIE SIE EINANDER ERGÄNZEN. 
WIR SOLLEN IN DER EIGENEN RELIGION DAHEIM
UND IN DER ANDEREN GÄSTE SEIN, 
GÄSTE, NICHT FREMDE.
Paul Schwarzenau



16.06.       Erwin Kräutler (geb. 12.07.1939) - ein Leben für Amazonien, 
                 für die Armen und für das Klima der Welt (Dialog der Religionen)

15.06.       Verstecktes Juwel moderner sakraler Architektur
                  - die Kirche in Lasbeck (Dialog der Religionen)

14.06.       Bei Freunden wie diesen 
                 Staatsbesuch von Aung San Suu Kyi in Tschechien und Ungarn
                 (Qantara.de, 11.06.2019)


Weitere NACHRICHTEN und NACHDENKENSWERTES 
               aus Religion und Welt: hier
--- news and more for reflection 
--- nouvelles et plus pour réfléchir 
--- novedades y más para reflexionar





AN-DEUTUNGEN




InterReligiöse Bibliothek [IRB]
InterReligious Library - 
Bibliothèque InterReligieuse - Biblioteca InterReligiosa
- print & digital - Informationen zur IRB: hier

KATALOGE >>>
Koordination: Dr. Reinhard Kirste: Anfragen / Kontakt: hier


Interreligiöse Arbeitsstelle 
(INTR°A) seit 1990 

----------------------------------------------
Blogger: Reinhard Kirste
Kontakt: interrel@t-online.de


Ursprüngliche INTR°A-Webseite seit 2000, mehrfach überarbeitet
Webmaster Bruno Bruyers (bis Mai 2014) -
Administrator von 2000 - 2018:  Reinhard Kirste


 
CC

Mittwoch, 12. Juni 2019

Eins werden mit dem Unendlichen im Augenblick (Friedrich Schleiermacher)

"Auch Gott kann in der Religion nicht anders vorkommen als handelnd ... Mitten in der Endlichkeit eins werden mit dem Unendlichen und ewig sein
in einem Augenblick,

das ist die Unsterblichkeit der Religion."
Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern. 1799, S.130.133 --
Vollständiger Text zum Download ( zeno.org): hier


Mehr zu Friedrich Schleiermacher: hier

--------------------- Mascha Kaléko: Memento ------------------






Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang, 

Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind. 
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind? 

Allein im Nebel tast ich todentlang 
Und laß mich willig in das Dunkel treiben. 
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben. 

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr; 
– Und die es trugen, mögen mir vergeben. 
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, 
Doch mit dem Tod der andern muß man leben. 




CC 

Die Schönheit Gottes


"Wenn ein Mensch die Schönheit der Schöpfung entdeckt,
kann er, 
und sei es nur im Ansatz,
ergriffen werden.
Ist Kontemplation
nicht der Seelenzustand
tiefer Ergriffenheit
vom Staunen einer Liebe,
von der unermesslichen Schönheit
des lebendigen Gottes?"

Frère Roger : In allem ein innerer Friede. Ein            Jahresbegleitbuch. Freiburg u.a. Herder 2003, S. 77

Frère Roger meditiert hier einen Gedanken, der auch im Islam eine besondere Bedeutung hat. Dies kommt auch in diesen Büchern deutlich zur Sprache:
CC

Bertolt Brecht: Wenn die Haifische Menschen wären


Suhrkamp-Verlag 1971, 29. Aufl.
"Wenn die Haifische Menschen wären, fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, "wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?"    "Sicher", sagte er. "Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden dafür sorgen, dass die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitärische Maßnahmen treffen, wenn z.B. ein Fischlein sich die Flosse verletzten würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit. 
Damit die Fischlein nicht trübsinnig würden, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige. Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden z.B. Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo rumliegen, finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, dass es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freiwillig aufopfert, und sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, dass diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten, und es sofort melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete. Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen.Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würden sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen. Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären. Die Theater auf dem Meeresgrund würden zeigen, wie heldenmütige Fischlein begeistert in die Haifischrachen schwimmen, und die Musik wäre so schön, dass die Fischlein unter ihren Klängen, die Kapelle voran, träumerisch, und in die allerangenehmsten Gedanken eingelullt, in die Haifischrachen strömten. Auch eine Religion gäbe es ja, wenn die Haifische Menschen wären. Sie würde lehren, dass die Fischlein erst im Bauche der Haifische richtig zu leben begännen. Übrigens würde es auch aufhören, dass alle Fischlein, wie es jetzt ist, gleich sind. Einige von ihnen würden Ämter bekommen und über die anderen gesetzt werden. Die ein wenig größeren dürften sogar die kleineren fressen. Dies wäre für die Haifische nur angenehm, da sie dann selber öfter größere Brocken zu fressen bekämen. Und die größeren, Posten innehabenden Fischlein würden für die Ordnung unter den Fischlein sorgen, Lehrer, Offiziere, Ingenieure im Kastenbau werden. Kurz, es gäbe erst eine Kultur im Meer, wenn die Haifische Menschen wären."


Frère Roger: Zukunft der Menschheitsfamilie

Mit den Errungenschaften von Wissenschaft und Technik gelingt es,
Leid zu lindern und Hungersnöte einzudämmen.
Solche weitreichenden Mittel sind unerlässlich, aber sie allein genügen nicht.

Sollten wir eines schönen Morgens in Gesellschaften erwachen, die dank ausgefeilter Technik tadellos funktionieren, in denen aber 
  • das Vertrauen des Glaubens
  • die Einsicht des Herzens,
  • der Durst nach Versöhnung 
erloschen sind - welche Zukunft hätte dann die Menschheitsfamilie?


Frère Roger: 
In allem ein innerer Friede.
Ein Jahresbegleitbuch. Freiburg/Br.: Herder 2009 (Neuausgabe), S. 184

CC

Dienstag, 11. Juni 2019

Zisterzienserabtei Acey: Kraftort der Stille



Cover des Buches:
L'Abbaye Notre Dame d'Acey. Dole: Éditions As de Coeur 2008

Recht einsam in der Franche-Comté  (Jura) zwischen Dole und Besançon liegt die Zisterzienserabtei Notre Dame d'Acey. Die Stille des Ortes überträgt sich auf die Besucher. Die Herumgehenden und Schauenden werden zu Meditierenden, besonders, wenn der Einhalt zum Chorgebet der Mönche erfolgt. Sie gehören der strengen Observanz der Zisterzienser an, den Trappisten. Ihre Gebete im Horizont des Schweigens verstärken die Stille. Es lässt sich spüren, dass aus dem Schweigen Kraft des Lebens erwächst.


Fenster von Pierre Alain Parrot
In der Kirche selbst kommt das nicht nur durch die Architektur, sondern auch durch die modernen Kirchenfenster zum Ausdruck. Der aus der Region stammende Maler Jean Ricardon und der Glaskünstler Pierre Alain Parrot ersetzten 1994 die alten Fenster durch Glasscheiben in schlichtem bläulichem Grau. Sie brachten damit auch optisch die Einfachheit zisterziensischer Frömmigkeit unmittelbar zum Ausdruck.

Das 1136 gegründete Kloster, also noch zu Lebzeiten des Hl. Bernhard, hat allerdings keineswegs eine ruhige Geschichte hinter sich:
Auflösung des Klosters bereits 1160 durch Kaiser Barbarossa aufgrund des Papstschismas, denn Barbarossa wollte Papst Alexander III. (um 1100 - 1181) als Papst nicht anerkennen.
Details - Navigator Allgemeinwissen: hier

Erst 1182 konnten die Mönche nach der Aussöhnung zwischen Papst und Kaiser durch eine Bulle von Papst Lucius III. wieder zurückkehren.
Immer wieder wurde die Abtei in  kriegerische Auseinandersetzungen hineingezogen, besonders durch die Religionskriege im 16 Jahrhundert. 1650 stürzte das Kirchenschiff fast vollständig ein. Ein Brand zerstörte 1683 die Abtei.  Bereits 1790 wurde die Abtei im Zusammenhang der Französischen  Revolution aufgelöst und 1791 verkauft. Erst 1873 kam mit dem Einzug von Trappisten wurde das zisterziensische Leben wieder erweckt.


Abteikirche und Konventsgebäude

Blick zum Seitenaltar

Kirchenschiff
und Mönchsgestühl (links)
Gastfreundlichkeit im Klosterladen

CC



Verlassenheit - Jugendliche ohne Geschmack am Leben

Banlieue Clichy sous Bois (wikipedia.en)

In den Vorstädten (den Banlieues) der Metropolen mit ihrer teilweisen Trostlosigkeit wachsen junge Menschen heran, die oft keine Zukunft mehr sehen. In ihrer Verlassenheit liegt der gewaltsame Ausbruch der Gefühle nicht fern, der sich dann in gefährlicher Zerstörungswut äußert.


Frère Roger, der Gründer von Taizé, hat bei einem Abendgebet in Zürich Anfang 1977 geradezu visionär gesagt:

"Es gibt Länder, in denen sichtbare Sterbehäuser stehen. In den westlichen Gesellschaften gibt es unsichtbare Sterbehäuser in unserem durchorganisierten Europa. Dort sind Kinder, Jugendliche von Verlassenheit gebrandmarkt, vom Bruch menschlicher Beziehungen tief gezeichnet. Ihr Herz stirbt manchmal vor Einsamkeit ab. Sie fühlen sich wie in einem Ozean ohne Leuchtturm. Manche verlieren eines Tages den Geschmack am Leben. Verlassenheit ist vielleicht eine der tiefsten Wunden unserer Zeit."

Frère Roger: In allem ein innerer Friede. Ein Jahresbegleitbuch.
Freiburg u.a.: Herder 2003, S. 18f

Vgl. Sabine Laplane: Frère Roger. Die Biografie.
Freiburg u.a.: Herder 2018,  bei Anmerkung 168




Montag, 10. Juni 2019

Ostern - Aufstand und Absprung (Wilhelm Willms)



wir haben alles durchgedacht 
wir sind auf dem karussell unserer

  logik wahnsinnig geworden

  wir sind auf dem karusell unserer

  logik nicht von der stelle gekommen

  immer im kreis
  immer in uns selbst
  immer nur denken
  immer gedacht bis an die grenze
  des denkbaren
  ostern ist denken übers denken
  hinaus
  ostern ist der aufstand gegen
  das bloß gedachte
  ostern ist
  absprung vom karusell tod

Aus: Wilhelm Willms: Der geerdete Himmel.
Kevelaer: Butzon & Bercker 1979



CC

Das Gleichnis von den anvertrauen Pfunden. Versuch einer heutigen Nacherzählung von Lukas 19,11–27



Auf einer internationalen Welthandelskonferenz überlegen die Teilnehmenden, wie man für einige der ärmsten Länder mehr Wohlstand erreichen kann. Der Entwicklungshilfeminister eines „Geberlandes“ stellt vier große Kredite zur Verfügung, damit dort viel Gutes für das jeweilige Land erwirtschaftet werden kann:
100 Millionen Dollar, 50 Millionen Dollar und 10 Millionen Dollar, sogar zweimal. Nach 10 Jahren soll geprüft werden, welche Wirkungen die Entwicklungshilfekredite gebracht haben.
Der erste Finanzminister eines Empfängerlandes sieht mit den 100 Millionen seine große Chance: Da in seinem Land von einem ebenfalls mit Entwicklungshilfe finanzierten Atomkraftwerk Atommüll zurückbleibt, kann man diesen bisher nicht verwenden. Durch geschickt politische Verhandlungen und durch den „Ankauf“ von Fachwissenschaftlern und Technikern gelingt es ihm dadurch, eine Atombombe zu entwickeln. So kann er sich bei den Großmächten als fast gleichwertiger Partner einbringen und die feindliche Bedrohung aus dem Norden scheint endlich beseitigt zu sein.
Der Finanzminister eines anderen Landes treibt mit dem geliehenen Geld von 50 Millionen die chemische Industrialisierung voran. Er lässt große Industrieanlagen errichten ohne Rücksicht auf die dort vorbeiführenden Gewässer. Ein großes Fischsterben wird zum Problem; dennoch verfügt sein Land bald über einen gewissen Reichtum.
Der Finanzminister eines weiteren Landes baut mit dem 10 Millionen-Kredit eine Fabrik zur Fischverarbeitung, die nur relativ wenigen Menschen Arbeit und Wohlstand bietet, aber durch Kläranlagen bliebt das Wasser sauber. Die Fischer behalten auch ihre Arbeit.
Der Finanzminister des letzten Landes, der ebenfalls einen 10 Millionen-Dollar-Kredit erhält, hat den Eindruck, dass der Kredit zu gering ist. Er steckt das Geld in die Nationalbank seines Landes, muss sich um nichts mehr kümmern, geht Golf spielen und lässt sich von der Nationalbank eine Yacht finanzieren.
Nach 10 Jahren findet die angekündigte Welthandelskonferenz tatsächlich statt. Die Finanzminister der mit den Krediten bedachten Länder tragen dem Entwicklungshilfeminister ihre Bilanzen vor, um zu belegen, wie sie das Geld erfolgreich vermehrt haben.
Der erste Finanzminister berichtet, wie durch den Ausbau der Nuklearenergie sein Land international nun fast zu den „Global Players“ gehört. Auch der Feind aus dem Norden wurde von der entwickelten Atomstreitmacht abgeschreckt. Der Finanzmann betont, dass er den Kredit ohne Probleme mit den von der Welthandelsbank festgelegten Zinsen zurückzahlen könne.
Der zweite Finanzminister weist daraufhin, wie die chemische Industrie seines Landes überdurchschnittliche Gewinne macht und dies zu einem Bauboom in der Hauptstadt geführt hat. Kein Problem ist es für ihn also, den Kredit zurückzuzahlen.
Der dritte Finanzminister gesteht ein, dass ihn der Umweltschutz so viel gekostet hat, dass sich seine Fischverarbeitungsfabrik kaum noch rentiert. Immerhin könne sein Land den Kredit zurückzahlen.
Der vierte Finanzminister tritt ziemlich selbstbewusst und frech auf und sagt: Er habe den Eindruck, dass dieser Entwicklungsminister aus dem Geberland ein ganz übler Typ sei, der dort abkassiert, wo er weder investiert noch irgendetwas bezahlt habe. Er wolle die armen Länder nur von sich abhängig machen. Er habe die 10 Millionen darum seiner Nationalbank gegeben; aber die Inflationsrate sei so in die Höhe geschossen, dass seine 10 Millionen gerade noch 8 Millionen wert seien. Mit diesen Finanzmachenschaften wolle er nichts zu tun haben.
Die ersten beiden Finanzminister erwarten nun neben viel Lob natürlich auch neue finanzielle Zusagen des reichen Landes, ja dass sie vielleicht den Kredit auch gar nicht zurückzahlen müssen.
Da geschieht etwas Verblüffendes: Der Entwicklungsminister des Geberlandes sagt: „Ich habe euch viel Geld anvertraut, damit ihre Gutes für Eure Bevölkerung tut. Was habt Ihr jedoch mit den 100 und den 50 Millionen gemacht? Ihr habt Krieg produziert, gefährliche Stoffe und massenweise Umweltgifte euren Nachkommen hinterlassen, ja viele Generationen müssen mit diesen Altlasten leben und werden auch noch davon krank. Darum soll der Finanzminister, der in den Umweltschutz investiert hat, die 10 Millionen behalten. Von Ökonomie hat er offensichtlich keine Ahnung, aber er hat die Zukunft der Menschen seines Landes immer im Blick gehabt. Deshalb bekommt er die 8 Millionen des vierten Finanzministers noch dazu. Er hat nämlich verstanden, dass Geld allein nicht glücklich macht und dass man seine Freiheit und seine moralischen Werte nicht für Geld verkaufen darf.
Dem vierten Finanzminister aber schrieb der Entwicklungshilfeminister des Geberlandes ins Stammbuch: „Ich bin zwar nicht der liebe Gott, aber so viel habe ich verstanden: Das Wort Minister heißt „Diener“, und ein Finanzminister hat den Menschen seines Landes zu dienen. Wer sich nicht als Diener versteht und die Gelder des Landes zum langfristigen Wohl der Menschen einsetzt, sollte so schnell wir möglich abgesetzt werden und dann am besten in der Produktion arbeiten; also in der Fischfabrik des Landes, wo die künftigen Generationen Zukunft haben.
©  Reinhard Kirste
relpäd/Lukas 19,11-27, 20.03.2019

Daisaku Ikeda: Dialog bedeutet - Weisung in die gemeinsame Richtung



Im Dialog steckt die Kraft,
die Dunkelheit zu erhellen
und eine gemeinsame Richtung zu finden.
Daisaku Ikeda


CC

Donnerstag, 21. März 2019

Zur Geschichte der Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) 1990 - 2018 --- aktualisiert ---

INTR°A-Logo 

Die Anfänge

In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts erweiterten sich im südwestfälischen Raum die interreligiösen Kontakte, die von verschiedenen Gruppierungen, Kirchengemeinden und besonders von der Ev. Akademie Iserlohn, von der Universität Dortmund und der kirchlichen Lehrerfortbildung gepflegt wurden. So kam zuerst zum christlich-jüdischen Dialog der Islam hinzu. Dann wurde deutlich, dass der Dialog der drei monotheistischen Religionen („Trialog“) eigentlich nur ein Sonderfall des interreligiösen Dialogs ist. 


Darum taten sich verstärkt Interessierte aus Theologie, Religionswissenschaft, Pädagogik und Ökonomie zusammen, um intensiver zu reflektieren, warum, weshalb und wie Menschen unterschiedlichen Glaubens eine gemeinsame Ebene finden können und welche die kulturellen, philosophischen und theologischen Grundlagen und Bedingungen sind.
Die entscheidenden Anstöße kamen von Professor Dr. Paul Schwarzenau (Universität Dortmund), Prof. Dr. Udo Tworuschka (Universität zu Köln, später Universität Jena) und Pfarrer Dr. Reinhard Kirste (Schulreferent in Iserlohn). 


Eingang zur Arbeitsstelle
"ENGEL DER KULTUREN"
Als Rahmen dieser Initiative wurde im Februar 1989 eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich am 4. September 1990 als Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A) in Iserlohn konstituierte ("ideeller Verein"). Die Mitglieder-Versammlungen am 18.11.2001 und 16.07.2002 beschlossen, INTR°A als e.V. beim Amtsgericht Altena eintragen zu lassen. Der offizielle Eintrag in das Amtsregister Altena erfolgte am 02.09.2002. Im Jahr 2010 wurden noch einmal einige Satzungsänderungen nötig, die am 03.02.2011 beim Amtsgericht Iserlohn eingetragen wurden.

Der Sitz von INTR°A: 1990 - November 2018:
58769 Nachrodt-Wiblingwerde


                 Leitlinien
Als Intentionen wurden herausgestellt, dass insgesamt der Gedanke von Toleranz und Versöhnung umfassend gefördert werden soll. Angesichts der Tatsache, dass unsere Welt durch mannigfaltige tödliche Bedrohungen herausgefordert wird, ist die Begegnung von Menschen verschiedener religiöser Traditionen ein „Muss“, gerade um Zukunft verantwortlich ein Stück weit mitzugestalten.             
Als Motto gilt dabei das Wort eines der Mitbegründer von INTR°A,
des im November 2006 verstorbenen Dortmunder Theologen und Religionswissenschaftlers Paul Schwarzenau:
 

„Alle Religionen bedürfen einander, nicht nur in ihren Gemeinsamkeiten, sondern gerade auch in ihren Unterschieden, durch die sie einander ergänzen. Wir sollen in der eigenen Religion daheim
 
und in der anderen Gäste sein,
Gäste, nicht Fremde“.

 

Bei INTR°A wird also der Komplementaritätsgedanke wichtig, der sich sowohl in der wissenschaftlichen Arbeit wie in den praktischen Begegnungen und der Unterstützung interreligiöser Projekte ausdrückt: Gegenseitiges Verständnis und harmonisches Zusammenleben können nur auf einer Basis realisiert werden, in der der „Andere" als sinnvoll und notwendig für die eigene Identität und Authentizität angesehen wird.
INTR°A hat für das interreligiöse Gesamtkonzept mehrfach überarbeitete Leitlinien entwickelt, die für die Arbeit wesentlich sind. Sie zeigen große Nähe zu religionspluralistischen Theologien.

1.  Dialog kann nur sinnvoll zwischen gleichwertigen Partnerinnen
    und Partnern geschehen.

2.  Absolutheitsansprüche einzelner Religionen (wie auch des Christentums) dürfen sich nur auf die Verbindlichkeit des eigenen Glaubens beziehen. Das erlaubt kein noch so verdecktes inklusives Denken, das die anderen religiösen Traditionen in irgendeiner Form als minder-wertig einstuft. Es erlaubt aber auch kein inklusives Vereinnahmen („anonyme“ Christen, Buddhisten, Muslime usw.).

3.  Das Missionsverständnis (besonders des christlichen Glaubens) ist im 
Sinne eines persönlichen Zeugnisses und Engagements zu interpretieren, ohne dabei die anderen zur eigenen Glaubensweise bekehren zu wollen.


4.  Die verschiedenen Religionen drücken nicht endgültige Wahrheit aus.
Sie sind sprachliche, rituelle und spirituelle Annäherungen an das Transzendente. Ihre Aussagen sind vorläufig und bleiben revisionsbedürftig.

5.  Religionen sind eingebunden in vielfältige Kulturen und differierende Denkweisen. Sie sind darum als unterschiedliche Wege zum Heil zu verstehen.

6.  In einer globalisierten Welt kann keine Religion mehr für sich leben, sondern nur in Beziehung mit anderen. Interreligiöse Begegnung ist darum Herausforderung und Bereicherung zugleich, m.a.W. die anderen religiösen Anschauungen sind notwendig im Sinne der Komplementarität als des ergänzenden Verstehens durch den Anderen.
 

Die Präsentation im Internet bis 2018

Die Mitglieder von INTR°A stammen aus Europa, den USA und aus Asien
(87 Mitglieder, Stand: 31.12.2017). Die meisten kommen aus Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien, einige jedoch auch aus Indien und den USA. Sie treffen sich zu thematisch orientierter Arbeit (auf Konferenzen und Tagungen) und zu praktischen Begegnungen mit anderen Religionen, wobei eine Reihe von Kontakten mit islamischen, hinduistischen und buddhistischen Gruppierungen und Einzelpersonen, sowie Vertretern der Baha'i-Religion bestehen. Darüber hinaus wird der Kontakt zu Einrichtungen besonders gepflegt, die den Gedanken der Multikulturalität und Interreligiosität modellhaft umsetzen.


Auch bekannte Wissenschaftler/innen sind bzw. waren Mitglieder.
Zu den verstorbenen Persönlichkeiten zählten u.a.:
  •       Prof. Dr. Herlinde PISSAREK-HUDELIST, Innsbruck (05.06.1932 – 20.06.1994),
         Letzte Assistentin von Karl Rahner 
  •     Prof. Dr. Abdoldjavad FALATURI, Köln / Hamburg (19.01.1926 – 30.12.1996)
  •      Prof. Dr. mult. Annemarie SCHIMMEL, Bonn (07.04.1923 – 26.01.03)
  •      Prof. Dr. Paul SCHWARZENAU, Dortmund (19.09.1923 - 06.11.2006)              
  •      Prof. Dr. Míkel de EPALZA, Alicante, Spanien (18.02.1938 – 06.12.2008)
  •      Prof. Dr. Herbert SCHULTZE, Hamburg (1928 - 06.06.2006)
  •     Prof. Hasan ASKARI, Pudsey, West Yorkshire [UK] (1932-2008)
  •     Prof. Dr. mult. John HICK, Birmingham [UK] (20.01.1922 – 09.02.2012) 
  •      Prof. Dr. Gnana ROBINSON, Kanyakumari, Südindien (17.03.1935-03.02.2019)  
  •      Prof. Dr. Dr. Ulrich SCHOEN, Hannover  (03.10.1926 - 12.08.2016)
  •      Rabbiner Lionel BLUE, London  (06.02.1930 - 19.12.2016)  






Die religionswissenschaftliche
 und religionspädagogische Arbeit

Die Arbeitsstelle wird von einer Reihe  interreligiös engagierter Persönlichkeiten kompetent beraten, zumal diese verschiedenen religiösen Traditionen angehören.
Forschungsmöglichkeiten, Projekte interreligiösen Lernens und vertiefte Informationen sollen nicht nur durch praktische Begegnungen, Konferenzen, Meditationen und durch die Aufarbeitung einschlägiger Literatur ausgeweitet und weiter vermittelt werden, sondern auch durch ein Kontinuum, das diese Arbeit reflektiert. Die interne Dokumentation enthält auch einen ausführlichen Briefwechsel von 1988/1989 bis zum November 2018.

Die wissenschaftlich orientierte Publikationsarbeit geschah von 1990 bis 2006 in besonderer Weise durch die Reihe
Religionen im Gespräch (RIG 1-9)
, umfangreiche Bände, die alle zwei Jahre erschienen und Schwerpunktthemen des interreligiösen Dialogs aufnahmen. 

Diese Arbeit wurde von einem
Beirat 
begleitet, dem bekannte
Wissenschaftler/innen angehörten. 
Alle RIG-Bände sind durch einen gleichen Aufbau in ihrer Struktur überschaubar und sollen damit das systematische Arbeiten erleichtern. So gehören neben der Bearbeitung eines Themenschwerpunktes, Grundsatzbeiträge, Berichte und Dokumente dazu. Sie wurden durch Rezensionen und Bibliografien ergänzt.

Die einzelnen RIG-Themen
von 1990 bis 2006:
 
Alle RIG-Inhaltsverzeichnisse: hier
  • RIG 1/1990: Gemeinsam vor Gott.
                        Religionen im Gespräch
  • RIG 2/1992: Engel – Elemente – Energien
  • RIG 3/1994: Interreligiöser Dialog
                       zwischen Tradition
                       und Moderne
  • RIG 4/1996: Wertewandel
                        und religiöse Umbrüche
  • RIG 5/1998: Die dialogische Kraft des Mystischen
  • RIG 6/2000: Hoffnungszeichen
                       globaler Gemeinschaft
  • RIG 7/2002: Neue Herausforderungen
                       für den interreligiösen Dialog
  • RIG 8/2004: Wegmarken
                        zur Transzendenz.
                       Interreligiöse Aspekte
                       des Pilgerns.
  • RIG 9/2006: Europa im Orient –
                       der Orient in Europa
Auswahl von Texten aus RIG 1 - RIG 9 zum Download: hier

In den Jahren 1998 und 1999 erschienen außerdem die Reihe
Interreligiöse Horizonte (IH) in 5 Bänden (Böhlau-Verlag Köln), u.a.
mit einer Festschrift für Paul Schwarzenau zum 75. Geburtstag und zwei weiteren Bänden mit Aufsätzen des Jubilars.
Inhaltsverzeichnisse aller 5 Bände: hier


Außerhalb der Reihe wurden Texte der INTR°A-Mitglieder John Hick
und Míkel de Epalza publiziert (Verlag Lembeck Frankfurt/M.)

  • John Hick: Gott und seine vielen Namen.
    2001, 2. Aufl. 2002, 215  S. --- 
    Überarbeitete und aktualisierte und erweiterte Auflage 2012 

    als PDF-Datei: hier
  • Míkel de Epalza: Jesus zwischen Juden, Christen und Muslimen. ---- Interreligiöses Zusammenleben auf der Iberischen Halbinsel (6. - 17. Jahrhundert)
    --- 2002, 303 S. --- Aktualisierte und erweiterte Auflage 2012

    als PDF-Datei: hier
Die Schnittstelle zwischen religionspädagogischer Praxis und
wissenschaftlicher Analyse bildete die Heftreihe: 

Iserlohner Con-Texte (ICT)
mit insgesamt 18 Ausgaben von 1983 bis 2003.
Herausgeber: Paul Schwarzenau und Reinhard Kirste
Einige dieser Hefte wurden überarbeitet und als PDF-Datei
2009 und 2010 neu herausgegeben.
Alle Informationen zu den ICT-Heften: hier


Nach dem Auslaufen der RIG-Reihe im Jahr 2006 erfolgten Veröffentlichungen wesentlich stärker über das Internet und durch Aufsätze, Buchbeiträge und Bücher der jeweiligen Autorinnen und Autoren. 

INTR°A erhielt bereits 1996 eine eigene Webseite. Sie wurde zuerst über den Server der Hogeschool Holland in Diemen bei Amsterdam geführt (ehrenamtlicher Webmaster: Dr. Marien van den Boom). Ab dem Jahr 2000 übernahm Bruno Bruyers (Iserlohn) die Funktion des (ehrenamtlichen) Webmasters im Rahmen eines deutschen Servers, zuerst mit der Adresse http://home.t-online.de/home/interrel und schließlich mit der Domain: www.interrel.de und ausführlicherer Gestaltung durch Bruno Bruyers (bis zu seinem Tod im Mai 2014).



Die "alte" INTR°A-Homepage bis 2014


Die Übersichtsseite mit Weiterleitungen der alten INTR°A-Homepage
Zur besseren Lesbarkeit auf diese beiden Bilder klicken!


Die INTR°A-Webseite mit entsprechenden Informationen und Weiterleitungen präsentierte sich bis 2018 so: INTR°A-Willkommensseite: hier

Neben der Webseite wurden aus der Arbeitsstelle in Nachrodt regelmäßig sowohl interne Mitglieder-Informationen als auch Nachrichten per E-Mail verschickt.  Diese INTR°A-Newsletter von 2013 - 2018 bleiben über das Internet weiterhin direkt abrufbar - Der Link: hier
Die Digitalisierung und die verstärkte Arbeit mit dem Internet haben generell dazu geführt, dass sich auch die Strukturen der Literatur-Recherche geändert haben. Es geht inzwischen weniger um die Ausleihe von Büchern als um die Möglichkeit des digitalen Direktzugangs.
Die Verbindung zur InterReligiösen Bibliothek (IRB) von Karin und Reinhard Kirste erwies sich von daher zunehmend als sinnvolle kooperative Schnittstelle.
Dazu gehört auch als Orientierung die Dialog-Übersichtsseite 
sowie die Nachrichtenseite aus Religion und Welt  in den Blogs von Karin und Reinhard Kirste.
Hier erscheint auch in unregelmäßigen Abständen ein Newsletter.
Details: hier


Jährlich wurde auch vom Vorstand ein INTR°A-Jahresbericht vorgelegt:

Jahresberichte aus der Arbeitsstelle 2005 - 2018
 

Für die gesamte Arbeit spielten die INTR°A-Jahrestagungen als
Begegnungs- und Austauschmöglichkeit nicht nur für die Mitglieder
eine große Rolle:


Der INTR°A-Projektpreis 
für Komplementarität der Religionen

Als besonderen Höhepunkt der INTR°A-Arbeit muss die jährliche Verleihung des INTR°A-Projektpreises für Komplementarität der Religionen seit dem Jahr 2000 gelten. Die Arbeitsstelle vergibt diesen Preis in Höhe von 5000 € (durch freundliche Zuwendung der Stiftung „Apfelbaum“ aus Köln), um so zukunftsweisende Projekte interreligiöser Begegnung zu fördern. Diese sollten bereits den Erweis einer nachhaltigen Wirkung erbracht haben, m.a.W. der Preis geht an Einrichtungen, Gruppen und auch Einzelpersonen, die ein Projekt interreligiösen Charakters entwickelt und durchgeführt haben. Wie der öffentlichen Ausschreibung entnommen werden kann, soll das Projekt im wissenschaftlichen, erzieherischen, schulischen, ökonomischen, juristischen, also im umfassend gesellschaftlichen Kontext angesiedelt sein. Die Verleihung fand bisher im Rahmen einer Tagung statt.


INTR°A-Projektpreis für Komplementarität der Religionen 
Verleihungen mit Berichten und Dokumentationen von 2000 - 2017



Kooperationen und Personen

INTR°A unterhält Kontakte zu in- und ausländischen, ebenfalls interkulturell arbeitenden Einrichtungen. 
Eine Übersicht: hier

INTR°A finanziert sich allein aus Spenden. Die gesamte Arbeit geschah bisher ehrenamtlich. Das setzte natürlich ein Engagement der Mitglieder voraus, das sich zum einen regional auswirkt und zum anderen Mitarbeiten an Projekten, Tagungen und Buchveröffentlichungen betrifft, die überregional geplant sind.
INTR°A-Mitglieder sind darüber hinaus auch im eigenen Lebensumfeld interreligiös engagiert. Hier ein Blick auf die verschiedenen Tätigkeiten -
(nach Orten) zusammengestellt.

Dem INTR°A-Vorstand gehörten an -
von November 2012 bis November 2018):
  • Prof. Dr. Udo Tworuschka, Bad Münstereifel
    (Vorsitzender seit der INTR°A-Gründung 1990) 
  • Dozentin Dr. Alice Schumann, Köln (stellvertretende Vorsitzende) 
  • Pfarrer Dr. Reinhard Kirste
    (stellvertretender Vorsitzender und Koordinator seit 1990)
  • Schulreferent Bart ten Broek, Den Haag, Niederlande, 
  • Lektorin Silke Wollinger-Helwig, Esslingen. 
  • Kooptiert wurden:
    Werner Heidenreich, Köln und Rabeya Müller, Köln
Ältere Berichte von Reinhard Kirste
über die Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A): 
  • Die Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A) in Nachrodt
    (RIG 2/1992, S. 502-508
  • Interreligiöse Arbeitststelle (INTR°A).
    Interreligiöse Begegnungen und das Experiment
    des West-östlichen Divans. Zwischenbilanz 1995-1998
    (RIG 5/1998, S. 543-548)
  • Die Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A) e.V.:
    Begegnung der Religionen in Praxis und Theorie.
    In: Johannes Lähnemann (Hg.): Visionen wahr machen. Interreligiöse Bildung auf dem Prüfstand. Referate und Ergebnisse des Nürnberger Forums 2006. Pädagogische Beiträge zur Kulturbegegnung Bd. 26. Hamburg: EB-Verlag 2007, S. 222–228
  • The Institute of Interreligious Studies in Germany - Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A) e.V.
    (Panorama  Vol. 19 / Summer-Winter 2007, p. 14-16)
Reinhard Kirste
aktualisiert am 21.03.2019
CC