Montag, 28. Januar 2019

Studienfahrt nach Berlin: 30 Mai bis 3. Juni 2019


                   
Donnerstag (Himmelfahrt)
30.5.  Start nach Berlin um 9 Uhr ab Bahnhof Lüdenscheid.
          Unterkunft 
im Hotel „Courtyard by Mariott“ Berlin, Abendessen.
Freitag
31.5   Abfahrt nach dem Frühstück
          um 9 Uhr. Besuch des jüdischen 
Synagoge - Oranienburger Straße
          Friedhofs, Schönhauser Allee,
          des jüdischen Museums
          mit Führung,
          Mittagessen im Restaurant
          der Staatsoper,
          danach Zeit zur freien
          Verfügung. Treffpunkt
          am „Roten Rathaus“,
          Fahrt zur großen
          Synagoge in der Rykestraße
          zur Sabbateinsetzung.
Samstag
1.6.    Stadtrundfahrt
          (Kanzleramt, Reichstag,
          Brandenburger Tor,

          Holo
caust Mahnmal,
          Hotel Adlon, 
          Tiergarten, Tauentzienstraße
          mit 
KaDeWe, Gedächtniskirche,
          Kurfürstendamm).
          Mittagessen: Wannsee Terrassen. Anschließend Besuch des Hauses
          Wannseekonferenz, Kaffeetrinken: Sanssouci, Fahrt zur Glienicker
          Brücke, (berühmt wegen Agentenaustausch in der DDR-Zeit),
          Bahnhof Grunewald, Gleis 17, von wo die Juden in die KZs
          de
portiert wurden, „Gläserne Wand“ in Steglitz.
          Den Tag beschließen
 wir in den „Hackeschen Höfen“ ,
          Besichtigung und Abendessen.



Haus der Wannseekonferenz
Sonntag
 2.6.   Abfahrt zur Besichtigung der Mendelssohn-Orte zu den
          Wohn-, W
irkungs- und Grabstätten der Familie Mendelssohn aus drei
          Jahrhunderten.
          Veranstaltet von der Mendelssohn Gesellschaft.
          Studienexkursion unter deren Durchführung: 10 Uhr Start am
          Friedhof Große Hamburger Straße
          Stationen u.a.: Spandauer 
Straße, Rummelsburg, Treptow, Kreuzberg,
          Mendelssohn Remise 
Gendarmenmarkt/Imbiss Option),
          Grunewald, Villa Oppenheim
 (mit Kaffee-Station).
          Letzte Station Friedhöfe vor dem Halleschen
          Tor, Mehringdamm --- Kosten: 50  Euro pro Person
Montag         
3.6.    Rückkehr nach Lüdenscheid, eventuell Pause in Peine in der
          Schokoladenfabrik                                              

Kosten:  Fahrt ab Lüdenscheid Bahnhof um 9 Uhr.
Fahrt in einem bequemen Reisebus für 20 Personen
Übernachtung im Hotel „Courtyard by Mariott" Berlin

DZ
 mit Frühstück und Fahrt für 1 Pers. 370 Euro
plus 50 Euro pro Person für den
 Ausflug = 420 Euro
Familie „Mendelssohn aus drei Jahrhunderten“  
EZ:  gleiche Konditionen plus EZ-Zuschlag: 50 Euro = zusammen: 490 Euro
        
                                              Änderungen vorbehalten                                   
Annahmeschluss: 10. April 2019:   Hella Goldbach (02351-677655)

Zum Programm der GCJZ Lüdenscheid: hier

Mittwoch, 16. Januar 2019

Frère Roger: Zukunft der Menschheitsfamilie

Mit den Errungenschaften von Wissenschaft und Technik gelingt es,
Leid zu lindern und Hungersnöte einzudämmen.
Solche weitreichenden Mittel sind unerlässlich, aber sie allein genügen nicht.

Sollten wir eines schönen Morgens in Gesellschaften erwachen, die dank ausgefeilter Technik tadellos funktionieren, in denen aber 
  • das Vertrauen des Glaubens
  • die Einsicht des Herzens,
  • der Durst nach Versöhnung 
erloschen sind - welche Zukunft hätte dann die Menschheitsfamilie?


Frère Roger: 
In allem ein innerer Friede.
Ein Jahresbegleitbuch. Freiburg/Br.: Herder 2009 (Neuausgabe), S. 184

CC

Mittwoch, 9. Januar 2019

Verlassenheit - Jugendliche ohne Geschmack am Leben

Banlieue Clichy sous Bois (wikipedia.en)

In den Vorstädten (den Banlieues) der Metropolen mit ihrer teilweisen Trostlosigkeit wachsen junge Menschen heran, die oft keine Zukunft mehr sehen. In ihrer Verlassenheit liegt der gewaltsame Ausbruch der Gefühle nicht fern, der sich dann in gefährlicher Zerstörungswut äußert.


Frère Roger, der Gründer von Taizé, hat bei einem Abendgebet in Zürich Anfang 1977 geradezu visionär gesagt:

"Es gibt Länder, in denen sichtbare Sterbehäuser stehen. In den westlichen Gesellschaften gibt es unsichtbare Sterbehäuser in unserem durchorganisierten Europa. Dort sind Kinder, Jugendliche von Verlassenheit gebrandmarkt, vom Bruch menschlicher Beziehungen tief gezeichnet. Ihr Herz stirbt manchmal vor Einsamkeit ab. Sie fühlen sich wie in einem Ozean ohne Leuchtturm. Manche verlieren eines Tages den Geschmack am Leben. Verlassenheit ist vielleicht eine der tiefsten Wunden unserer Zeit."

Frère Roger: In allem ein innerer Friede. Ein Jahresbegleitbuch.
Freiburg u.a.: Herder 2003, S. 18f

Vgl. Sabine Laplane: Frère Roger. Die Biografie.
Freiburg u.a.: Herder 2018,  bei Anmerkung 168